Praktische Perspektiven aus Wirtschaft und Parteipolitik

Das ordnungspolitische Modell der Sozialen Marktwirtschaft hat auch knapp 70 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland nichts von seiner Aktualität und Attraktivität verloren. Und doch werden die Rufe nach einer ökologischen Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft, mithin einer Versöhnung von Ökonomie und Ökologie. Eine intensive Debatte zur Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft, die einen wirklichen Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie beinhaltet und den Blick auf die Probleme und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts richtet, scheint daher notwendiger denn je.

Vor diesem Hintergrund will die interdisziplinäre Seminarreihe, in Kooperation mit der Stiftung Senat der Wirtschaft, einen tiefergehenden Blick auf die parteipolitische und wirtschaftliche Dimension der Ökosozialen Marktwirtschaft richten. Wie positionieren sich die verschiedenen Parteien zu diesem Thema? Wo gibt es Übereinstimmungen? Wo gibt es Unterschiede? Welche Rolle kommt diesem Thema in der neuen Legislaturperiode insgesamt zu? Wie wird die ökologisch-soziale Komponente praktisch von der Wirtschaft umgesetzt? Wie bewährt findet die Veranstaltung auch dieses Mal im Dialog mit Experten statt, die aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachrichtungen, aus der unternehmerischen Praxis und aus der Parteipolitik heraus das Seminar bereichern sollen.  Als Gastdozenten werden Dr. Peter Grassmann (Wirtschaftsethiker und Autor), Dr. Rudolf Irmscher(Geschäftsführer Stadwerke Heidelberg) und Holger Wolff (Geschäftsführer MaibornWolff GmbH) an der Lehrveranstaltung teilnehmen. Darüber hinaus werden im Rahmen einer Exkursion nach Berlin Gespräche mit Vertretern verschiedener Parteien geführt (u. A. Christian Lindner (FDP) und Dr. Peter Tauber (CDU))

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.