Senat der Wirtschaft

Kuratorium

Das Kuratorium der Stiftung hat die Aufgabe, die wissenschaftliche Qualität und die Unabhängigkeit sicherzustellen. Die in das Kuratorium berufenen Wissenschaftler repräsentieren wichtige Arbeitsgebiete der Stiftung und legen die mittelfristige wissenschaftliche Strategie fest. Bisher sind berufen:

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Josef Radermacher

Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n)

 

  • Studium der Mathematik und der Wirtschaftswissenschaften an der RWTH Aachen und der Universität Karlsruhe
  • 1982 Habilitation in Mathematik an der RWTH Aachen
  • Professor (ehem.) Lehrstuhl „Datenbanken und Künstliche Intelligenz“ an der Universität Ulm
  • 2000 – 2018 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • Professor und Botschafter für digitale Transformation an der Zeppelin Universität, Friedrichshafen
  • Seit 2018 Mitglied im Österreichischen Rat für nachhaltige Entwicklung
  • Ehrenpräsident des Ökosozialen Forum Europa, Wien
  • Mitglied des Club of Rome

 

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Prof. Dr. Estelle L.A. Herlyn

Leiterin des KompetenzCentrums für nachhaltige Entwicklung an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management

 

Prof. Dr. Estelle Herlyn ist seit März 2014 hauptberuflich Lehrende an der FOM Hochschule am Studienzentrum Düsseldorf. Ihre Berufung zur Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Beschaffung und Nachhaltigkeit, erfolgte im Juni 2014. Seit Januar 2015 ist sie zusätzlich Rektoratsbeauftragte für Nachhaltigkeit und Wirtschaftsethik an der FOM. Nach einem Studium der Wirtschaftsmathematik an der TU Dortmund arbeitete sie zunächst mehrere Jahre in verschiedenen internationalen Unternehmen, bevor sie an der RWTH Aachen die Promotion zu Fragen einer balancierten Einkommensverteilung als entscheidendem Aspekt der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit absolvierte. Im Anschluss war Prof. Dr. Herlyn als Projektmitarbeiterin tätig, bis sie in die Lehre wechselte. Parallel zu ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Professorin an der FOM arbeitet sie freiberuflich für das Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung. Dabei stellen Fragen der Nachhaltigkeit einen Schwerpunkt ihrer Arbeit dar. Sie ist außerdem Vorstandsmitglied des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

 

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Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Axel Ekkernkamp

Ordinarius für Unfallchirurgie Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Unfallkrankenhaus Berlin ukb

 

Akademische Laufbahn:
  • Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Universität Bern/Schweiz
  • 1992 Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum
  • 1997 außerplanmäßige Professur Ruhr-Universität Bochum
  • 1999 ordentliche Professur Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
  • Berufliche Laufbahn:1992 Gastoberarzt Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie der Universität Bern
  • 1992-1997 Oberarzt an den Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannsheil Bochum
  • 1994 Kommissarischer Ärztlicher Direktor Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost Halle
  • 1997 Ärztlicher Direktor des am 01.09.1997 in Betrieb genommenen Unfallkrankenhauses Berlin
    1999 Eintritt in die Geschäftsführung des Trägervereins Unfallkrankenhaus Berlin
  • 01.04.1999 Leitung der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie in der Chirurgischen Klinik und Poliklinik der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Auszeichnungen:
  • Ehrenmitgliedschaften und korrespondierende Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Fachgesellschaften Nord- und Südamerikas
  • Ernst-von-Bergmann-Plakette der Bundesärztekammer
  • Bundesverdienstkreuz am Bande und Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
  • Ehrendoktorwürde der Universität Pjöngjang (Korea)
  • Professor an der Medizinischen Universität Thai Binh / Vietnam
  • Ehrenämter:Mitglied des Aufsichtsrates der SRH-Holding
  • Mitglied des Aufsichtsrates der SRH-Kliniken GmbH (bis März 2010 interimistisch Aufsichtsratsvorsitzender)
  • Mitglied des Aufsichtsrates der Signal-Unfallversicherung
  • Mitglied des Unternehmerbeirates der Gothaer Versicherungsgruppe
  • Mitglied der Vertreterversammlung der Deutschen Apotheker- und Ärztebank
  • Mitherausgeber der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (www.elsevier.de/zaefq)
  • Vorstandsmitglied der Initiative Qualitätsmedizin (www.initiative-qualitaetsmedizin.de)
  • Präsidiumsmitglied Club der Gesundheitswirtschaft (www.cdgw.de)

 

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Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald

Aufsichtsratsvorsitzender beim World Future Council

 

Dipl. Theologe, Dr. phil, geb. 1955, ist Organisations- und Politikberater, Stiftungsexperte, Publizist und Autor von Fachpublikationen in den Bereichen Ethik, Nachhaltige Entwicklung, Corporate Responsibility, ökologische Agrar- und Ernährungskultur sowie Bewusstseins- und Zukunftsforschung. Studium der katholischen Theologie, Philosophie, Sozialwissenschaften und Indologie.

Von 1988 bis 2020 leitete er als Vorstand die Schweisfurth Stiftung für nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft in München.

Er forscht und lehrt als Honorarprofessor für Agrar-, Ernährungs- und Umweltethik an der Humboldt Universität Berlin.

Seit 2010 führt er als Vorsitzender den Verein Kulinarisches Erbe Bayern und ist Mitglied einiger Fachorganisationen wie z. B. der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, der Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus (GEWISOLA) e.V., der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum e.V. und der Global Ecological Integrity Group (GEIG).

Prof. Gottwald ist Vorstand der Renate-Benthlin Stiftung für Nutztierschutz, sowie geschäftsführender Kurator bei der cocreatio-Stiftung für Kooperation und kollektive Entwicklung und Aufsichtsratsvorsitzender beim World Future Council.

 

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Prof. Dr. Volker Kronenberg

Dekan der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

 

Prof. Dr. Volker Kronenberg, Jahrgang 1971, lehrt Politische Wissenschaft am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität sowie als Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Er studierte Politische Wissenschaft, Staatsrecht sowie Soziologie in Bonn (Magister-Examen WS 1997/1998). Nach einem Forschungsaufenthalt am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin (1998) wurde Volker Kronenberg im Sommersemester 1999 von der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn mit einer Arbeit im Bereich der Zeitgeschichtsforschung promoviert. Die Habilitation erfolgte im Mai 2004 ebenfalls an der Universität Bonn. Im Jahr 2010 erfolgte die Ernennung zum Honorarprofessor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg; 2014 erfolgte die Ernennung zum apl. Professor an der Universität Bonn.

  • Politischer Wissenschaft als „praktischer Wissenschaft“ verpflichtet, verknüpft Kronenberg in zahlreichen Publikationen und Vorträgen zeithistorische, geistes- sowie parteiengeschichtliche Aspekte mit praktisch-aktueller Gegenwartsanalyse von Demokratie, Parlamentarismus und politischer Kultur.
  • In den Jahren 2011/12 Mitwirkung im Rahmen des von der Bundeskanzlerin initiierten Expertendialogs über Deutschlands Zukunft.
  • Von Novemeber 2011 bis März 2015 fungierte er als Wissenschaftlicher Leiter, seitdem als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik (BAPP).
  • Im Januar 2013 Wahl zum Studiendekan der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn. Wiederwahl im Oktober 2014.
    – Im Juni 2018 Wahl zum Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn.
  • Seit Oktober 2018 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn.
  • Im Dezember 2019 Aufnahme in die Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
  • Seit 25. Juni Mitglied des Direktoriums des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS)
  • Im Oktober 2020: Wahl zum Sprecher der Dekane der Universität Bonn
  • Regelmäßige Kommentierung und politische Analyse aktueller Themen in zahlreichen Medien wie PHOENIX, Deutschlandfunk, WDR, Tagesschau, heute.de, FOCUS online, Bonner General-Anzeiger etc.

 

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Prof. Dr. Ulrike Guérot

 

Prof. Dr. Ulrike Guérot ist Leiterin der Professur für Europapolitik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Gründerin des European Democracy Labs in Berlin. Zuvor leitete sie das Department für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau Universität Krems. Sie arbeitete in europäischen Think Tanks und Universitäten in Paris, Brüssel, London, Washington und Berlin. Im Herbst 2019 wurde sie mit dem Paul-Watzlawick-Ehrenring sowie dem Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung ausgezeichnet. 2020 erschien ihr neustes Buch „Nichts wird so bleiben wie es war?“ (Molden).

 

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Prof. Dr. Reinhard Hüttl

 

Nach Studium und Promotion in Freiburg und den USA war der Forst- und Bodenwissenschaftler Reinhard Hüttl von 1986 bis 1992 Leiter des internationalen Forschungsreferates beim Bergbauunternehmen Kali und Salz in Kassel, parallel dazu habilitierte er sich 1991 an der Universität Freiburg. Nach einer Vertretungsprofessur in Hawaii (1990/91) war er von Januar 1993 bis Januar 2021 Inhaber des Lehrstuhls für Bodenschutz und Rekultivierung an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus und von 2007 bis Ende Januar 2021 zudem Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des Deutschen GeoForschungsZentrums in Potsdam. Seit Februar 2021 ist er Wissenschaftlicher Direktor und geschäftsführender Gesellschafter der EEI Eco-Environment Innovation GmbH in Berlin.

Von 1996 bis 2000 war er Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung, von 1996 bis 2002 Präsident des Bundesverbandes Boden und von 2004 bis 2007 Vorsitzender der Deutschen Bodenschutzkommission am Umweltbundesamt. Von 2000 bis 2006 war Reinhard Hüttl Mitglied des nationalen Wissenschaftsrates und ab 2003 Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission des Rates. Von 2010 bis 2014 war er Mitglied in der Jury des Deutschen Umweltpreises der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) sowie von 2009 bis 2019 Mitglied des Forschungs- und Technologierates Bioökonomie der Bundesregierung.

Von Oktober 2008 bis Februar 2017 war er Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Reinhard Hüttl ist Mitglied in weiteren nationalen und internationalen Wissenschaftsakademien. 2011 war er Mitglied der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung der Bundeskanzlerin. Von 2008 bis 2021 war Reinhard Hüttl Mitglied des Aufsichtsrats der BMW Group. Von 2012 bis 2021 wirkte er in der Jury des Queen Elizabeth Prize for Engineering, London, UK mit, ist seit 2016 Mitglied im Kuratorium der TÜV Rheinland Stiftung für gesellschaftliche Verantwortung und seit 2019 Mitglied im Vorstand des Forums für Zukunftsenergien sowie Mitglied des Kuratoriums von Global Energy Solutions. Seit 2012 leitet er den wissenschaftlichen Beirat der TU-Campus EUREF gGmbH. Er ist Ehrendoktor der Universität für Bodenkultur in Wien und seit 2022 Mitglied im Kuratorium des Senats der Wirtschaft Deutschland e.V. Reinhard Hüttl ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Veröffentlichungen.

 

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